Intercultura Trip: Whale Watching

nau

Hallo alle zusammen  😉

Dieses Wochenende fand der erste von Intercultura organisierte Ausflug statt und wie der Titel schon sagt, gingen wir Whale Watching! Auf euch warten ein Reisebericht über meinen ersten Strandbesuch, eine Beschreibung meines Wochenendes mit viel Spaß und wenig Schlaf und viiiele Fotos, um euch neidisch zu machen ^^

Kurzer Flashback: vor einem Jahr habe ich mit meiner Familie so eine Tour gemacht, an der Ostküste der Vereinigten Staaten, und es war… an sich ein schönes Erlebnis, aber meine Schwester, Mama und ich waren zu sehr damit beschäftigt, kotzend über der Reling zu hängen, um es wirklich zu genießen. Also war ich froh, diese Möglichkeit erneut zu bekommen. Erfreulicherweise wurde mir dieses Mal nicht schlecht – aber dazu gleich mehr.

Da meine Handykamera seit einigen Wochen nicht mehr funktioniert (Murphy’s Law, war ja klar, dass das passiert, wenn es in meinem Leben tatsächlich mal was zu fotografieren gibt), haben meine Schwester und ich am Freitagmorgen noch versucht, in der Stadt eine Digitalkamera zu finden. Gab natürlich keine. War dann aber nicht so schlimm, weil mein Vater mir sein altes Handy geliehen hat.

Um 12 Uhr bin ich dann mit meinem kleinen Koffer ins Stadtzentrum gerannt, weil wir natürlich später zu Mittag gegessen haben als geplant. An der Bushaltestelle habe ich den anderen Deutschen getroffen, der auch auf den Ausflug ging. Mit dem Bus, der übrigens eine Viertelstunde später kam, fuhren wir nach Alajuela zum Flughafen. Das dauerte ungefähr zwei Stunden, aber die erste Häfte der Fahrt habe ich mit einigen Mädchen aus der Parallelklasse geredet, die diese Strecke jeden Tag zur Schule fahren müssen. Am Flughafen stiegen wir dann aus und standen etwas verloren in der Landschaft, bis ein Taxifahrer auf uns aufmerksam wurde und uns für umgerechnet 6€ zum Centro de Recreo Undeca brachte, wo wir auch schon die Vorbereitungstage verbracht haben.

img_20160924_090721Wir waren um zwei Uhr dort, angekündigt war drei und um vier kamen die Mitarbeiterinnen von Intercultura. Das war aber okay, weil die anderen Austauschschüler nach und nach eintrudelten. Einige kannte ich schon, aber es gab nach uns noch eine Gruppe mit 12 Personen, von denen auch welche da waren. Insgesamt waren wir zweiundzwanzig, davon alle Deutsche bis auf einen – Italiener und Engländer. Mit ihm haben wir dann eben auf Englisch geredet (nicht Italienisch, duh). Es war ein schöner Nachmittag, es gab leckeres Abendessen und danach gingen wir in den Pool, spielten Werwolf und redeten viel. Um Mitternacht gingen die meisten schlafen, aber ich blieb mit einigen draußen sitzen. Zwei Stunden später entschieden wir, dass es sich jetzt auch nicht mehr lohnte, schlafen zu gehen. Wir machten Flaschendrehen und jeder erzählte spannende Geschichten.

Um vier Uhr morgens ging drinnen der erste Wecker los, und das war für uns das Signal, zu den Duschen zu stürzen. Naja, nur dass meine Zimmernachbarinnen die Tür geschlossen hatten und ich eben doch warten musste. Eine Dreiviertelstunde später stiegen wir alle in einen kleinen Bus und fuhren los. Zu dem Zeitpunkt waren wir, die die Nacht durchgemacht hatten, noch fitter als alle anderen, aber das änderte sich bald und ich verschlief an die zwei der vier Stunden Fahrt. Als wir ankamen, war ich aber wieder hellwach und hellbegeistert. In Bahia Ballena, so hieß der Ort, war es unglaublich warm und nur 100m zum Strand. Den Namen hat er übrigens wegen der wie eine Walflosse geformten Küstenlinie:

Es gab weißen Sand, Palmen und blaues Meer – genau so, wie man sich Costa Rica eben vorstellt. Wir mussten Schuhe und elektronische Geräte abgeben und durften auf das Boot. Und mit Boot meine ich wirklich Boot, nicht Schiff. img_20160924_104051Mit 25 Personen war es voll besetzt. Wir wurden vom Kapitän vorgewarnt, dass das Meer heute ein bisschen unruhig sei, und mein Magen fing schon an zu rebellieren. Letztendlich wurde es zwar tatsächlich ziemlich abenteuerlich, aber ich liebte jede Minute der Fahrt. Bereits nach kurzer Zeit tauchten die ersten Wale auf (haha, Wortspiel) und alle beobachteten sie gebannt und mit gezückter Kamera – die Handys wurden uns zurückgegeben, sobald wir weiter draußen waren.14380166_181865572251217_3835004607116831593_o

1691785051140445Nach diesem Erlebnis ging es weiter zu einer kleinen Insel mit Höhlen und danach zu einer traumhaften Bucht, wo wir schwimmen durften. Das Wasser war pipiwarm und klar, die Sonne knallte vom blauen Himmel und am Strand gab es Muscheln und Steine. Nachdem wir eine Stunde in den Wellen geplanscht und gelacht hatten, gab es frische Früchte und wir erkundeten den Strand. Dabei fanden wir eine kleine Süßwasserbucht. Es war genau so, wie man sich Costa Rica vorstellt.

Jetzt lasse ich die Bilder aber mal für sich sprechen…

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img_20160924_091147Ja, ich glaube, ich bin tatsächlich im Paradies gelandet. Auch wenn mein Heimatort komplett anders aussieht und der Sommer in Deutschland wärmer war, als es hier das ganze Jahr wird. Ich hätte vor nicht allzu langer Zeit nie gedacht, dass ich mal in einem Land mit aktiven Vulkanen leben würde, in dem es regelmäßig Erdbeben gibt und Umzüge mit traditionellen Tänzen und einer Hymne für die Schule, wo man Kochbananen zu fast jeder Mahlzeit isst und die Leute zur Begrüßung küsst, wo alle herzlich und offen sind und solche traumhaften Strände nur drei Stunden entfernt sind.

Mehr von meinem Alltag und meinem aktuellen Gemütszustand erfahrt ihr im nächsten Beitrag, der zeitnah folgt. Mir ist gerade irgendwie nach Schreiben, und die letzten Male habe ich so positive Rückmeldung bekommen, das motiviert ungemein  😉

Liebe sonnig-neblig-regnerische Grüße (das Wetter kippt hier im Moment stündlich)

Annika

 

P.S.: ich habe Fotos von unseren Krapfen zum Originalrezept hinzugefügt, wen das interessiert, der kann bei diesem Rezept nochmal vorbeischauen.

 

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