Oreos und Abenteuer

Bei so einem schönen Titel braucht man keine Einleitung, oder? Ich habe ohnhin das Gefühl, dass die ewig langen Artikel nicht wirklich gelesen werden, haha  😀 Heute habe ich ein paar Fotos und Geschichten der letzten Woche für euch.


Zuerst mal das Volleyballspiel am Samstag. Ich bin nicht im Bus mitgefahren, sondern kam nachmittags mit der Familie, um die letzten Sets anzuschauen. Es waren Teams aus Escazu, Naranjo und der Dominikanischen Republik da. Leider haben wir meistens verloren. Aber es war eine tolle Erfahrung und hat das Teamgefühl gestärkt. Wir haben jetzt sogar ein Logo und T-Shirts mit unseren Namen!

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Sonntags sind wir zu einer „Baby Shower“ gegangen. Die Gastgeberin war eine Freundin der Familie, die in ca. einem Monat ihren Sohn Jose Gabriel zur Welt bringen wird. Es war ein Fest in einem Salon mit bestimmt 70 Personen, aufwendiger blauer Dekoration und viel Essen. Alle Leute, die eingeladen sind, nehmen Geschenke mit (Kleidung, Spielzeug, Kuscheltiere, Shampoo) und es gibt witzige Spiele und Fragen zu der Familie.
Auf dem Foto unten seht ihr rompope, eine Art Eierlikör, das hier auf allen Feiern verteilt wird – auch an Kinder. Mir persönlich schmeckt es nicht so, da der Alkohol ziemlich prominent ist (bis zu 20%).

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Am Montag hatten wir keine Schule (fragt mich nicht, warum… ich glaube eine Lehrerkonferenz oder so). Wir Austauschschülerinnen -Rea aus Finnland, Pia und Male aus Deutschland- nutzten die Gelegenheit und organisierten ein Picknick. Bei Male in der Nähe gibt es einen Fluss und ihre Gastschwestern und ein Cousin wollten uns einen schönen Ort zeigen. Also trafen wir drei anderen uns morgens im Stadtzentrum, frühstückten in einem Cafe und kauften anschließend Kekse, Müsliriegel, Getränke und viiiele Früchte: Nektarinen, Mango, Pfirsiche, eine Ananas, Kokosnuss und Äpfel. Das Obst kostete insgesamt nicht mehr als 10€ und es war wirklich eine Menge.

Bei Male angekommen bereiteten wir Sandwiches zu und machten uns dann auf den Weg img-20161003-wa0035zum Fluss. Wir dachten eigentlich, es wird ein entspannter Tag… Der Cousin schlug dann aber vor, zu den Wasserfällen ca. 2km weiter den Fluss herunter zu gehen. Nur dass es keinen Weg dorthin gibt, weshalb wir kletternd, watend und schließlich schwimmend vorwärtskamen. Teilweise war es wirklich gefährlich, da es die letzten Tage viel geregnet hatte und die Strömung sehr stark war. Und weil die Ufer komplett zugewuchert waren, mussten wir eben tatsächlich durch den Fluss. Es gab viele Felsen und Steine, die teilweise hilfreich und teilweise tückisch rutschig waren.
Aber ich fand es unglaublich spannend und letztendlich kamen wir alle wieder zurück! Auch wenn meine Beine am nächsten Tag mit Kratzern, blauen Flecken und Mückenstichen bedeckt waren  😉 Auf dem Rückweg begann es heftig zu regnen und wir mussten uns beeilen, weil einige die Handys offen liegen lassen hatten. Völlig durchnässt und frierend kamen wir bei Male an und machten heißen Kakao und Waffeln (den Teig völlig frei Schnauze, aber es klappte!).

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Der Rest der Woche war relativ normal. Am Donnerstag war ich ein paar Stunden allein, habe mit Freundinnen geskypt und gebacken. Oreotrüffel! Dieses Rezept wollte ich schon ewig ausprobieren und ich bin wirklich begeistert. Man braucht nur Oreokekse, Frischkäse, Schokolade und optional bunte Streusel. Die Kekse werden komplett in einen Mixer gegeben, bis Krümel entstehen und dann mit dem Frischkäse vermischt. Aus der Masse rollt man Kugeln, stellt sie für eine halbe Stunde ins Tiefkühlfach und taucht sie in flüssige Schokolade.
Das Rezept habe ich mal wieder von der Seite „Sallys Baking Addiction“ (hier).Verwendet einfach doppelt so viel Kekse wie Frischkäse und Schokolade und Zuckerstreusel nach Gefühl.

Weil ich zu viel Schokolade geschmolzen habe, bin ich zur nächsten Bäckerei gerannt und habe pan geholt, um sie zu verwerten. Das sind die Ergebnisse mit der großartigen Qualität meiner Innenkamera (ihr müsst verstehen, dass es mir körperlich wehtut, solche Bilder zu zeigen, gerade im Vergleich zur ruhmvollen Vergangenheit der normalen Kamera, als sie noch funktionierte):


Damit verabschiede ich mich für heute. Ich hoffe, in Deutschland geht es allen soweit gut und Schule ist nicht zu stressig. Hier fühle ich mich eher unterfordert, haha  😉

Liebe Grüße

Annika

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